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Immobilienfinanzierung - Finanzierungsvarianten

Mietbürgschaft

Baufinanzierung mit oder ohne Eigenkapital !

Finanzierungsvarianten:

Dem Namen nach kennen die meisten das Annuitäten- und Festzinsdarlehen oder die Vollfinanzierung unter dem Begriff Hypothekenkredite. Daneben gibt es aber noch einige Varianten.


Forward-Darlehen : Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit sich schon vor Ablauf der Zinsfestschreibung den nächsten Kredit zu heutigen Konditionen, mit einem kleinen Forward-Aufschlag zu sichern.


Realkredit : Die Regeln des Realkredits besagen, Finanzierung bis maximal 60% des Kaufpreises inklusive Nebenkosten. Wer genügend Eigenkapital hat, bekommt bessere Konditionen als der, der mehr als 60% seiner Immobilie finanzieren muss.


Daneben gibt es noch die Variante Reservierungshypothek Mit der Reservierungshypothek heißt es: Erst kostenlos einen Kredit reservieren, dann Traumimmobilie suchen.


Familienhypothek : Unter dem Namen Familienhypothek verbirgt sich eine Baufinanzierung für Familien mit Kinder. In der Regel werden diese Darlehen mit einem Zinsabschlag angeboten. Sie sind also für Familien günstiger als Normaldarlehen.


Verbraucherkreditrichtlinie (VKR)

Der Gesetzgeber hat mit Wirkung zum 11.06.2010 eine neue Verbraucherkreditrichtlinie (VKR) beschlossen. Mit dieser neuen Verbraucherkreditrichtlinie verlangt der Gesetzgeber in Zukunft bestimmte Pflichtangaben bei der Bewerbung eines Kredites (z.B. Sollzinssatz, Darlehensbetrag, Vertragslaufzeit, Effektivzins / Effektivzins-Spanne). Zusätzlich muss im Rahmen eines repräsentativen Beispiels ein effektiver Jahreszinssatz angegeben werden, welcher voraussichtlich für mindestens 2/3 der zustande kommenden Verträge gelten soll.


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Zehn Finanzfallen, die man kennen und umgehen muss:


1. Zu wenig Eigenkapital - 25% besser noch 30% Eigenkapital sollten vorhanden sein. Jeder Euro, den man sich borgen muss, verteuert die Finanzierung.


2. Kreditbedarf falsch berechnet - Sorgfältig kalkulieren einschließlich Nebenkosten


3. Extrakosten nicht erkannt - Schwarze Schafe unter den Banken und Finanzierungsberater legen nicht alle Extrakosten offen. Dazu zählen Kontoführungs- und Darlehensgebühren, Wertermittlungskosten und Bereitstellungszinsen.


4. Nominal- und Effektivzins verwechseln - nur der Effektivzins ist wirklich aussagekräftig, aber nur dann, wenn alle Extrakosten eingerechnet sind.


5. Eigenleistung - Viele Häuslebauer überschätzen Ihre Fähigkeiten. Mit falsch kalkulierter Eigenleistung wird der Bau nicht billiger, sondern teurer.


6. Zu hohe Monatsbelastung - Maximal 40% des Monatseinkommen für Zins und Tilgung aufwenden.


7. Zu niedrige Tilgung - Wegen des Zinseszinseffektes macht es einen wesentlichen Unterschied ob die Anfangstilgung 1% beträgt. Besser sind 1,5 bis 3%. Spätestens bei Eintritt in den Ruhestand sollte die Immobilie schuldenfrei sein.


8. Nebenkosten vergessen - Für Notar- und Grundbucheintrag werden ca. 1,5% fällig, für die Grunderwerbssteuer 3,5 - 6,5% je nach Bundesland und die Maklergebühren schlagen mit 6 -7 % zu Buche.


9. Laufende Unterhaltskosten - Bei den unbestreitbaren Vorteilen des mietfreien Wohnens dürfen die laufenden Unterhaltskosten und Rücklagen für Instandhaltungen nicht vergessen werden.


10. Zu geringe Reserven - Für unvorhergesehene Ausgaben (Autoreparatur etc.) sollte immer eine Reserve von 3 Monatseinkommen bereit gehalten werden.